Tag Archiv für Solo-Gaming

Core Space – Corona Kampagne

Die Crew der Ion Hope

Mission 1 – Captain Arianna ist auf der Suche nach einer Crew

Arianna befindet sich gestrandet auf einer Satelliten Station voller Söldnern und Piraten. Die Station wird geleitet von einem Gauner namens Zed und man spricht davon das dieser einen Geheimen Tresorraum besitzt mit einigen UAs (Universl Assets – die Währung im Core Space)

Doch bevor Arianna überhaupt an diesen Raubzug denken kann, benötigt sie erstmal Hilfe.

Ihr Plan: Eine Crew zusammenstellen, ein Schiff stehlen und dann unendlichen Reichtum und Ruhm erlangen. Leichter gesagt als getan, hier ist sie ein niemand.

Aber hier auf der Station treibt sich genug Volk rum welches auf der Suche nach einem Lukrativen Job ist, oder auch einfach nur vor der eigenen Vergangenheit fliehen will. Da wird doch sicher der ein oder andere dabei sein der sich für Ariannas Sache begeistern kann.

In der Krankenstation trifft Arianna auf Beck, er wirkt etwas kränklich und scheint sich gerade von irgend etwas erholt zu haben.

Durch ein Gespräch musste Arianna diesen Kerl davon überzeugen das es doch eine gute Idee wäre sich ihr und ihrer Sache anzuschließen.

Für das Überzeugen muss ein Wurf gelingen, Beck hat einen Persuade Wert von „2“ (Dargestellt im P)

Arianna wirft Würfel in höhe ihres Skillwertes (In diesem Fall 4), der Blaue Würfel wird immer geworfen und die roten kommen noch dazu. Arianna hat 3 Erfolge, das „!“ negiert einen Erfolg, somit sind es noch 2 Erfolge, genau die Anzahl die Arianna benötigt. Bei 2 „!“ wird der NPC Würfel geworfen um zu sehen wie der NPC Reagiert.

Durch Ariannas Überzeugungskraft schließt sich ihr Beck an, es ist gut bewaffnet und hat einige Schiffsteile die später sicher mal von nutzen sein werden. Ausserdem ist er ein Crewman und ein recht guter Hacker.

Nachdem Beck versucht hat über ein Computer Terminal herauszufinden in welchem der beiden Docks ein Schiff liegt, hat er dieses Terminal Glorreich zerstört. Scheint doch noch nicht so fit zu sein wie er dachte.

Viel passierte nichtmehr und die nächste Runde brach an, Zeit den Hostility Tracker zu füttern. Noch ist alles Relaxed, aber sobald es in den Bereich „Guarded“ geht wird schon für die Purge gewürfelt.

Mit einem Peg im Hostility Tracker wird dann die Event Karte für diese Runde aufgedeckt… ich bin begeistert.

War wohl Glück, aber ist doch ruhiger als gedacht.

Zed beobachtet aus seinem Krähennest sein Reich und das treiben der Gäste, an seiner Seite ist seine Leibwächterin. Arianna läuft vor die Bar und ruft unverschämt laut in den Raum ob es denn Interesse gäbe ein bisschen Geld zu machen. Der Quell namens Gak und die anmutige Satine scheinen ganz hellhörig zu sein und begeben sich mal in die nähe dieses Schreihals.

Mit ihren überzeugenden Argumenten hat Arianna sehr schnell den großen Quell überzeugt. Gak schließt sich ihrer Crew an. Er ist ein alter Soldat, recht unbewaffnet, jedoch wie jeder Quell mit 4 Armen ausgestattet, was ihn zu einem hervorragenden Nahkämpfer macht.

Satiene jedoch ist nicht so leicht zu überzeugen, vielleicht hätte das nicht direkt Gak machen sollen, Arianna ist doch um einiges überzeugender.

Pi konnte sich jedoch sehr schnell von Gack begeistern lassen und scheint generell etwas… Sonderlich zu sein. Aber als Mechanikerin an Bord wird sie sich sicher gut machen, und sie hat einen verdammt seltenen Mantel.

Dank Pi´s Begabung konnten die mittlerweile 4 Pegs auf 3 reduziert werden, eine weitere Runde Zeit ohne die Purge im nacken.

Wärend die Restlichen neuen Crewmitglieder mit der Suche nach Wertgegenständen oder dem prüfen der Hangartüren beschäftigt sind versucht Arianna eine Unterhaltung mit Satiene zu führen. Aber gute güte, ist die Frau Hartnäckig.

Doch was ist das… Ein Gasleck? Irgendwo muss etwas gegen die Station geschlagen sein. Energiewaffen wären jetzt keine Gute Idee… Und was sind das für Metallische Geräusche?

Sie sind hiiiiiier… die Purge sind in die Station eingedrungen, vielleicht gibt das Satiene einen ansporn der Crew beizutreten und dann schnell von hier zu verschwinden.

Und tatsächlich… Satiene scheint überzeugt zu sein das NUN eine gute Idee wäre von hier zu verschwinden. (2 „!“ sagte ich ja schon bedeuten den NPC Würfel zu werfen, und das Symbol bedeutet „Schließt sich deiner Crew an“… Das war einer der tollsten Storymomente im Solospiel)

Beck öffnet die zweite Hangartür… Heureka, ein Schiff… aber ihm fehlt die Energie, gut das Beck und Pi sich ein bisschen mit der Technik auskennen.

Pi schafft es den ersten Schaltkreis am Generator zu überbrücken.

Während Arianna und die Crew sich aus dem Staub machen wollen folgen ihnen Zed und seine Handlanger, Arianna wird durch zwei Schüsse in den Rücken verwundet.

Beck und Pi haben es geschafft, der Generator ist überbrückt und das Schiff hat Energie. Die Crew kann flüchten und hat nun ein Schiff… Zeds Schiff… die Ion Hope. Hoffen wir mal das Zed nicht sauer ist.

FAZIT

Spannend bis zum Schluss, ich hatte einen riesen Spaß. Die Regeln spielen sich flüssig und lassen sich hervorragend erweitern. Einige Sachen wie die überbrückung des Generators z.B. hab ich mir AdHoc noch einfallen lassen weil ich für mich selbst noch den Schwierigkeitsgrad anpassen wollte. Keiner meiner Charaktere hat gekämpft und trotzallem war es super spannend.

Dinge die ich hätte noch machen können: In Zeds Bunker einbrechen und nen Haufen Waffen klauen, sowie einiges an UA´s. Das hätte die Gangster früher getriggert und es wäre schneller zu Gewalt gekommen. Ich hätte auch versuchen können Lars noch anzuheuern, jedoch ist der immer zu weit von mir weggewesen weswegen ich ihn am Schluss doch zurück gelassen habe.

Der Storyaufhänger ist klar. Wir haben ein Schiff, eine Crew und einen Gangster der uns auf den Fersen ist. Wir müssen Geld machen und versuchen das Schiff aufzumotzen. Dabei sollten wir uns nicht von Zed und seiner Gang schnappen lassen. Wer weiß wie es weitergeht. Mir macht es Spaß, und ich bleib am Ball.

Into the Unknown – Der erste Test

Core Space Solo Fiasko

So, die erste Mission war kein Erfolg, aber ein absolut spannendes Spielerlebnis. Merke, egal wie Stark du dich fühlst, die Purge sind stärker.

Aber erstmal von Anfang, die Crew der Poseidon, unter der Führung ihres Captain Teelac sind auf einer Salvage Mission in einem alten Raumhafen angekommen. Grundlegende Zivilisten leben und handeln hier, aber es gibt auch die ein oder andere Ausrüstung hier zu finden, so wie Pläne für an- und abflüge diverser Transporter. Diese Pläne lassen sich sicher an den ein oder anderen Weltraumpiraten veräussern und somit zu Geld machen.

Die Purge wurden in der nähe gesichtet, jedoch ist aktuell alles noch Relaxed. Das finden auch die 3 Zivilisten die in er Station rum stromern.

Die ersten Suchverläufe klappen hervorragend und die Crew findet in den Räumen verteilt einfach die Wertgegenstände auf dem Boden rumliegen.

Jedoch wird es, je länger die Crew ihr Unwesen treibt, auch immer Gefährlicher und die Purge kommen näher.

Und wenn man dann zu gierig wird kann es schnell passieren das man umzingelt ist.

Kurz vor dem rettenden Ausgang wurden unsere Protagonisten von der schieren Flut der Purge überrannt. Selbst die Zivilisten mussten ihr leben lassen, so gibt es also keine Zeugen die diese Geschichte je weiter erzählen könnten.

Das Ende einer Geschichte, die nichtmal wirklich begonnen hat…

FAZIT: Das Spiel ist Gnadenlos, wenn man nicht weiß auf was man sich einlässt ist man schnell umstellt von einem Haufen fieser Killer-Roboter. Es war definitiv ein flüssiges Spiel und hatte mehrere spannende Momente. Diese erste Mission hat mir gezeigt das auch Singel Player Miniaturenspiele ihren Reiz haben, und das wird sicher nicht die letzte Mission gewesen sein.

Corona Solo Games – Core Space

Core Space als Solo Projekt

In der aktuellen Zeit in dem eine Kontaktsperre die Leute vom Treffen und spielen abhält, ist die Zeit der Solo Spiele gekommen. Core Space liegt nun schon eine ganze Weile bei mir rum, und ich hab momentan ganz viel Lust auf Cyberpunk und Sci-Fi, daher dachte ich mir, warum denn nicht mal dieses Spiel endlich ausprobieren.

Delux Regelwerk, Hardcover, Vollfarbig

Ich habe die Kickstarter all umfassende Version mit massig Erweiterungen und zeugs, hätte ich gewusst was es für ein Aufwand ist die ganzen Pappelemente auszuplöppen und zusammenzustecken, hätte ich sicher nur das Grundspiel genommen.

Die Pappelemente sind schick, aber eben auch „Pappe“, vorsichtig ausbrechen, vorsichtig zusammenbauen ist angesagt. Einige Teile sollte zusammengeklebt werden. Aber die Strapazen lohnen sich.

Nun gilt es noch den Elefanten im Raum zu Erwähnen… die Miniaturen. Nicht nur das ich ungern mit Unbemalten Minis spiele, aber auch das Brettspielplastik verleidet mir das bemalen. Eventuell werde ich ein paar Miniaturen Proxen.

Alles in allem lesen sich die Regeln super gut, wie ne Mischung aus Rollenspiel und Tabletop/Brettspiel. Ich bin also gespannt. Mal gucken wie weit ich heute noch komme, muss noch ein paar Pappteile zusammenkleben und dann halt gucken was ich mit den Miniaturen mache, aber ich bin guter Dinge.